Pressemitteilung: Brandner (AfD): Gedanken zum 17. Juni 1953 - 64 Jahre nach dem Volksaufstand

Am 17. Juni jährt sich der Volksaufstand in der ehemaligen DDR zum 64. Mal. Kein 'rundes' Jubiläum, trotzdem ein wichtiger Tag der Erinnerung. Das jedenfalls meint Stephan Brandner, Geraer Landtagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland (AfD). „Es war wohl nie wichtiger als in diesen Zeiten, sich mit dem Geschehen von damals auseinanderzusetzen. Denn der böse Geist, der vor fast 30 Jahren mit dem Untergang des SED-Regimes überwunden schien, ist längst wieder aus der Flasche und breitet sich nunmehr im ganzen, wiedervereinigten Deutschland aus. Wieder wird unter dem Vorwand des Kampfes gegen „Hetze" die Presse- und Meinungsfreiheit beschnitten, jegliche abweichende Meinung als mehr oder weniger faschistisch oder noch 'schlimmer' gebrandmarkt. Wieder werden Aufmüpfige durch staatsfinanzierte Schlägertrupps eingeschüchtert, wieder verlieren Menschen ihren Arbeitsplatz und müssen um ihre Existenz bangen, wenn sie nichtkonforme Ansichten vertreten."

Brandner zeigt sich gespannt, ob und wie sich die Verantwortlichen der Stadt bei diesem Thema aufstellen werden. Schließlich kann Gera durchaus als eine der Hochburgen des damaligen Aufstandes bezeichnet werden. 

„Ich befürchte allerdings, dass dem 17. Juni das gleiche Schicksal droht, wie vielen anderen geschichtsträchtigen Daten in Deutschland. Er wird im ideologischen Stahlbad des Antifaschismus ersäuft werden, weil sich die Altparteien und die Staats- und Einheitsmedien darauf geeinigt haben, dass Deutschlands Geschichte auf die schlimmen Jahre von 1933 bis 1945 reduziert wird."